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Sprudelwasser direkt aus der Küchenarmatur

Sprudelwasser direkt aus der Küchenarmatur – das geht heute ganz einfach. Damit das Ergebnis wirklich überzeugt, müssen vier Faktoren aufeinander abgestimmt sein.

In 4 Schritten zum perfekten Sprudelwasser

Schritt 1: Gewünschten CO₂-Gehalt festlegen

Orientiere dich am Sprudelgehalt von Mineralwasser aus dem Handel:

TypCO₂-GehaltCharakteristik
Still1,5 – 2,5 g/LKein Prickeln, neutral
Medium3,5 – 4,5 g/LLeicht prickelnd
Classicab 6,8 g/LKräftiges Sprudelwasser

Schritt 2: Leitungswasser analysieren

  • Härtegrad: Idealerweise 10–12 °dH oder mehr. Kalzium und Magnesium binden CO₂. Beim Wasserversorger erfragen oder mit Teststreifen messen.
  • Temperatur: Ideal 4–10 °C. Je wärmer, desto schlechter die CO₂-Bindung.
  • Eingangsdruck: Max. 1–5 bar. Zu hoher Druck erzeugt Schaumbildung.

Schritt 3: Die richtige Sprudelanlage wählen

Mit oder ohne Kühlung?

Wenn dein Leitungswasser wärmer als 10 °C ist, kühlt die Anlage es auf die ideale Temperatur – so erhältst du perfektes Sprudelwasser auch im Sommer.

Kleiner oder großer Karbonisatortank?

Ein größerer Tank bedeutet längere Verweilzeit und mehr CO₂-Aufnahme. Für hohen Verbrauch oder Classic-Sprudelwasser: immer größer wählen.

Schritt 4: Die passende Armatur

Die Armatur ist oft der unterschätzte Flaschenhals. Normale Armaturen zerstören das mühsam eingebrachte CO₂ durch scharfkantige Ventile. Nur eine Kompensator-Armatur hält den CO₂-Gehalt bis ins Glas aufrecht.

Wenn ein Faktor nicht ideal ist

  • Wasser zu warm: → Anlage mit Kühlung wählen
  • Wasser zu weich: → Kompensator-Armatur + größerer Karbonisator
  • Druck zu niedrig: → Anlage mit Druckerhöhungspumpe
  • Hoher Verbrauch: → Großer Karbonisatortank oder Profi-Anlage

Dein perfektes Sprudelsystem finden

Wir helfen dir, die richtige Kombination aus Gerät und Armatur für dein Leitungswasser zu finden.

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Gefährdungsbeurteilung (hinsichtlich der CO2 gaskonzentration)